Durch das Gebiet führte schon zur Römerzeit eine Hauptstraße vom Murtal ins Drautal bei Marburg,[3] die Römerstraße Poetovio – Poedicum (Ptuj – Bruck an der Mur), der heutige Übergang über Šentilj – Spielfeld dürfte wegen der ausgedehnten Auen in der Murebene unpassierbar gewesen sein, sodass die Straße ab Ad Vicesimum (Radkersburg) Mur-rechtsufrig blieb. Die Route verlief vermutlich vom Pass Platsch nordwärts über den Graßnitzberg, nordwestwärts zum Platscherhof, wieder nordwärts über Ewitsch, und dann nordwestwärts hinunter nach Ehrenhausen – die für Römerstraßen typische geradlinige Trasse mit scharfen Ecken in Abständen einer römischen Meile (etwa 1,4 km) ist in den heutigen Straßen vermutlich noch erkennbar: Dem Verlauf der Römerstraße folgte dann bis in die Neuzeit die Alte Poststraße Wien–Triest, noch 1822 wird der Pass als „ein dem Kommerz sehr erschwerender Berg“[4] erwähnt.

Das Stift Admont war Eigentümer des Amtes Wielitsch, zu dem der Raum gehörte.